Ohrkerzen-Therapie –
nach altem indianischen Wissen…

Die Ohrkerzen-Behandlung ist ein traditionelles Heilmittel der Hopi-Indianer. Die ca. 20 cm lange und innen hohle Ohrkerze besteht aus einem gerollten Leinenstoff. Je nach Anwendungsbereich ist die Ohrkerze in einer Substanz getränkt, die aus einer Mischung von Bienenwachs, Honigextrakten und pulverisierten Kräutern (z.B.  Salbei, Thymian oder Kamille) oder Harzen (z.B. Weihrauch) besteht.

Die Behandlung mit Ohrkerzen ist absolut schmerzfrei und ungefährlich und deshalb auch sehr gut zur  Behandlung von Kindern geeignet.

  • Wirkungsweise

    Wirkungsweise

    Die Wirkung beruht auf einer Art Kamineffekt. Während des langsamen Abbrennens der Ohrkerze entsteht ein leichter Unterdruck im Ohr. Durch die Bewegung der Ohrkerzenflamme entstehen Vibrationswellen, die wie eine sanfte Massage auf Ohren und Trommelfell wirken. Dies kann einen spürbar empfundenen Druckausgleich und ein befreiendes Gefühl im Bereich des Kopfes, der Stirnhöhlen und Ohren bewirken.
    Die Behandlung mit Ohrkerzen wirkt ganzheitlich tief entspannend, harmonisierend und wärmend. Sie regt zudem die Durchblutung und den Lymphfluss an.

  • Behandlungsablauf

    Behandlungsablauf

    Damit die energetische Balance gewahrt bleibt, werden immer beide Ohren behandelt .
    Nachdem Sie sich bequem auf den Rücken gelegt haben werden beide Ohren sanft massiert. Dies bewirkt eine gute Ohrdurchblutung, sowie eine bessere Wirksamkeit der feinstofflichen Schwingungen, die von der Ohrkerze ausgehen.
    Danach legen Sie sich ganz gemütlich in die stabile Seitenlage.Das oben liegende Bein wird durch ein Kissen abgestützt. Eine Decke liegt wärmend über Ihnen. Die Haare werden hinter das Ohr zurückgesteckt und  zusätzlich abgedeckt. Ihre Augen schließen sich.
    Die Ohrkerze wird nun von mir mit dem unteren Ende wenige Millimeter in den äußeren Gehörgang eingebracht und dann am oberen Ende angezündet.. Es entsteht ein angenehmes Knistern und Rauschen.
    Während der ganzen Abbrennphase überwache ich als Behandlerin sowohl Sie als Patient/in, als auch die Ohrkerze. So können Sie sich sicher fühlen, sich ganz entspannen und die Behandlung genießen.
    Nach Abschluss der Behandlung bitte ich Sie, sich wieder auf den Rücken zu legen. Je nach individuellem Bedürfnis folgt eine kurze Nachruhezeit.
    Die Ohrkerzenbehandlung, inkl. kurzem Vor-und Nachgespräch, dauert 60 Minuten.
  • Anwendungsbereiche

    Anwendungsbereiche

    •     Nervosität; Hyperaktivität, Stress (zur Entspannung)
    •     Schlaflosigkeit
    •     Ohrenschmerzen
    •     Ohrensausen und Ohrgeräusche (Tinnitus)
    •     Hörschwächen (akut oder altersbedingt)
    •     Irritationen von Nase, Hals, Stirn- und Nebenhöhlen
    •     Sinusitis
    •     Erkältung und Erkältungsfolgen
    •     Kopfschmerzen, Kopfdruck und Migräne (zum Druckausgleich)
    •     Störungen im Nebenhöhlenbereich,
    •     diffuse Ohrgeräusche,
    •     Lymphstauungen im Hals- und Nackenbereich
  • Kontraindikationen

    Kontraindikationen

    • Akute und/oder  eitrige  Ohrentzündungen
    • Trommelfellverletzungen
    • Pilzinfektionen des äußeren Gehörganges
  • Vorsichtsmaßnahmen/Begleiterscheinungen

    Vorsichtsmaßnahmen/Begleiterscheinungen

    • Bei sensiblen Menschen könnten sich nach der Behandlung leichte Zahnschmerzen, leichtes Fieber, kurzer und leichter Verstärkung der Symptome, sowie Hautreaktionen im äußeren Gehörgang einstellen. Diese klingen jedoch  nach kurzer Zeit wieder ab.
    • Während der Behandlung, hat die Ohrkerze eine blutdrucksenkende Wirkung. Menschen mit einem niedrigen Ausgangsblutdruck sollten daher eine Nachruhezeit von  20 Minuten einhalten, da sich sonst eine leichte Kreislaufschwäche mit deren Begleitsymptomen einstellen könnte. Die Ausnahme bildet die Weihrauchohrkerze.
    • Stellt sich nach der Ohrkerzenbehandlung ein Juckreiz im äußeren Gehörgang ein, so wird das Ohr mit einem eingeölten Wattestäbchen eingerieben.
    • Bei Hörstörungen und Ohrgeräuschen ist es in jedem Fall ratsam einen HNO-Arzt aufzusuchen.
  • Häufigkeit

    Häufigkeit

    In der Regel werden bei akuten Zuständen (Ausnahme akute Ohrentzündung) in der ersten Woche drei Anwendungen durchgeführt. Bessert sich der Zustand, werden ab der zweiten Woche zwei Behandlungen nötig sein. In der dritten Woche wird nur eine Behandlung durchgeführt. Weitere Anwendungen erfolgen dann im wöchentlichen Rhythmus. Chronische Erkrankungen werden auch im wöchentlichen Rhythmus behandelt, bis der Patient sich wieder wohl fühlt.
    Prophylaktisch dient die Ohrkerzen-Behandlung als Entspannungsmaßnahme und wird dann  ein Mal im Monat durchgeführt.

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